BENEDICAMUS DOMINO

BENEDICAMUS DOMINO

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von Beverly Stevens

„Das Wichtigste für mich ist, nicht so wie meine Mutter zu enden“, sagte ich zu meiner Therapeutin Dr. Becker, die missbilligend nickte. Ich wusste, dass sie das anders sah – denn es ist nicht gesund für eine Frau, sich nicht mit der eigenen Mutter zu identifizieren.

Eigentlich gibt es nichts an meiner Mutter auszusetzen; sie ist wie alle anderen Frauen ihrer Generation in Deutschland: Man nennt sie die „68er“ – damit meint man die westdeutsche, politische Studentenbewegung der 60er-Jahre, die gegen die zu dieser Zeit herrschenden Verhältnisse kämpfte und damit die Ära des modernen Deutschlands als Europas führende Macht einleitete. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts regierten hier in Mitteleuropa die 68er.

Ich suchte eine Therapeutin auf, weil ich, eine erfolgreiche Frauenärztin, mich mit meinen 32 Jahren so mutlos und niedergeschlagen fühle. Dabei muss man wissen, dass mich mein Partner Andreas verlassen hat. Wir waren seit der Universität zusammen gewesen.

Es war eine wundervolle, sorglose Zeit damals und bald hatten wir Otto, einen kleinen, entzückenden Welpen, der tatsächlich fast wie ein Kind für uns war. Als er zwölf Jahre später alt war und starb, wurde aus unserer tiefen Trauer um ihn ein riesiger schwarzer See, der bald sowohl unser Schlafzimmer als auch die Langeweile unseres gemeinsamen Lebens überflutete.

Nicht lange danach gestand mir Andreas, dass er eine neue Stelle angenommen hatte – es war eine wichtige Beförderung an der Uniklinik in Hamburg, 500 km entfernt von der Universitätsstadt, in der wir seit unserem Studium gelebt hatten. Er beteuerte, unsere Beziehung würde sich nicht ändern und er könne ein solch gutes Angebot nicht ausschlagen.

Ich kannte ihn zu lange, um mich von seinen Lügen täuschen zu lassen. So stahl er sich Stück für Stück aus meinem Leben, ich ließ ihn in meiner Hilflosigkeit widerwillig gehen.

Ich kannte ihn zu lange, um mich von seinen Lügen täuschen zu lassen. So stahl er sich Stück für Stück aus meinem Leben, ich ließ ihn in meiner Hilflosigkeit widerwillig gehen.

Ich verlor nicht den Mut – bis ich erfuhr, dass er längst eine Frau in Norwegen geheiratet hatte, die ein Kind von ihm erwartete. Eine Hochzeit war bei uns nie ein Thema gewesen und ich hatte es für selbstverständlich gehalten, dass wir immer zusammen bleiben würden. Es schien nie nötig, zu heiraten.

Meine Familie war keine große Hilfe bei alledem. Meine Mutter zuckte mit den Schultern, warf ihr langes graues Haar nach hinten und versuchte verständnisvoll und mitfühlend auszusehen. Sie hält von Männern nicht besonders viel. Sie hat zu viel erlebt. Die Beziehung zu meinem Vater war eine von vielen. Früher sah ich ihn zweimal im Jahr, wenn der jeweils aktuelle Liebhaber meiner Mutter mich und meine Schwester Sabine für einen kurzen Besuch nach München fuhr. Obwohl er ein brillanter Mathematiker war, war er schlicht und einfach ein Kiffer – und sobald er konnte, machte er sich aus dem Staub nach Portugal, wo er nun in einem heruntergekommen Bauernhaus lebt, abstrakte Bilder malt und Gras raucht.

Unser Halbbruder Stefan ist 10 Jahre jünger als ich. Er ist ein ostdeutscher LKW-Fahrer, wie schon sein Vater einer war. Und wie schon sein Vater arbeitet er hart und ist ungehobelt. Meine Mutter lebt immer noch mit dem Vater meines Halbbruders zusammen. Ich weiß aber, dass der einzige Grund dafür die Angst vor dem Alleinsein ist. Er ist bei Weitem nicht das, was sie, eine pensionierte Lehrerin, sich für sich gewünscht oder jemals erwartet hätte. Was mich betrifft, so respektiere ich sowohl meinen Stiefvater als auch meinen Halbbruder, aber wir sind nicht oft einer Meinung.

„Du bist wie alle anderen deutschen Frauen“, sagte Stefan, während er in großen Zügen sein Bitburger trank. Es war Heiligabend und wir waren bei unsern Eltern. „Du denkst, du bist zu gut für deutsche Männer. Das ist der Grund dafür, dass deutsche Männer ausländische Frauen heiraten. Ihr  Frauen habt gar kein wirkliches Interesse daran, eine Familie zu haben. Der Feminismus hat euch ruiniert“.

„Du bist wie alle anderen deutschen Frauen“, sagte Stefan, während er in großen Zügen sein Bitburger trank. Es war Heiligabend und wir waren bei unsern Eltern. „Du denkst, du bist zu gut für deutsche Männer. Das ist der Grund dafür, dass deutsche Männer ausländische Frauen heiraten. Ihr  Frauen habt gar kein wirkliches Interesse daran, eine Familie zu haben. Der Feminismus hat euch ruiniert“.

Das allein war schon empörend genug, aber die spätere Unterhaltung mit meiner 37-jährigen Schwester war es, die das Fass zum Überlaufen brachte. Sie hatte eindeutig zu viel getrunken.

„Du denkst, sei ich ziemlich langweilig, weil ich Lehrerin bin, nicht wahr?“, sagt sie angetrunken und herausfordernd. Alle anderen waren schon schlafen gegangen. Sabine lebt in Wiesbaden. Sie hat eine gute Stellung, ein ausgezeichnetes Einkommen und keinen Mann, seitdem ihre letzte Beziehung auseinanderging. „Ich glaube, du wärst überrascht, wenn du wüsstest, wie viel Spaß ich haben kann.“

Ohne dass ich sie unterbrechen konnte, sprudelte alles aus ihr heraus – wie sie sich auf einer Webseite registriert hatte, die ihr heiße Dates vermittelt. Sie versicherte mir, alles sei vollkommen legal und einwandfrei. Alle Männer seien attraktiv und sie müsse niemals etwas gegen ihren Willen tun.

„Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich eine starke Libido habe“, erzählte sie mir durchtrieben flüsternd, dass ich eine Gänsehaut bekam. „Wahrscheinlich geerbt, meinst du nicht auch?“

„Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich eine starke Libido habe“, erzählte sie mir durchtrieben flüsternd, dass ich eine Gänsehaut bekam. „Wahrscheinlich geerbt, meinst du nicht auch?“

All dies brachte mich in Dr. Beckers Praxis, wo ich stundenlang in die Taschentücher heulte, die sie ganz diskret neben dem tiefen, geschwungenen Ledersessel im Bauhausstil platziert hatte, den ich einmal pro Woche besetzte. Sie war freundlich, verstand aber nicht, warum ich einige dieser Dinge so nicht akzeptieren konnte. Obwohl ich selbst eine studierte Ärztin war und mir völlig klar war, wie moderne Menschen lebten, konnte ich nicht anders, als mir etwas besser zu wünschen und davon zu träumen.

„Was ist es also, was Sie glücklich machen würde?“, fragte Dr. Becker. „Sie sind nicht wie Ihre Mutter oder wie Ihre Geschwister. Sie haben hart für Ihr Studium gearbeitet. Sie sind Profi und es gewohnt, Ziele zu setzen. Wo möchten Sie in fünf Jahren sein? Wie stellen Sie sich Ihr Leben vor?“

Die einzige Antwort, die mir sofort in den Sinn kam, war peinlich direkt: Ich will Kinder. Ich will eine Mutter sein – vielmehr noch: Ich will erfolgreich sein, wie es meine Mutter nie gewesen war. Ich wollte einen Ehemann, für immer. Und ich wollte eine Familie, die für immer bestehen sollte.

Obwohl sie mich zweifelsohne lächerlich findet, ist Dr. Becker eine gute Therapeutin und eine praktisch denkende Frau. „Einiges können Sie selbst kontrollieren – wo ist jetzt das Problem?“

Das Problem war natürlich, dass ich keinen Mann hatte. Und ich wusste, dass es ein nahezu  unerreichbares Ziel ist, heutzutage in Deutschland einen Mann zu finden, den man heiraten kann und mit dem Kinder haben kann. Aber das war es nicht, was Dr. Becker meinte.

Das Problem war natürlich, dass ich keinen Mann hatte. Und ich wusste, dass es ein nahezu  unerreichbares Ziel ist, heutzutage in Deutschland einen Mann zu finden, den man heiraten kann und mit dem Kinder haben kann.

„Tu es nicht“, sagte Jennifer zum x-ten Mal. Sie ist Amerikanerin und Kinderärztin und hat in Mainz studiert. Sie ist, wie ich, ziemlich jung und Single. Im Gegensatz zu mir ist sie religiös. „Du hast es nicht nötig, so wie diese Leute zu leben. Es ist eine Sackgasse. Es gibt einen besseren Weg zu leben. Es gibt Hoffnung.“

„Wahrscheinlich sind 5 von 10 deutschen Frauen auf der Entbindungsstation durch künstliche Befruchtung schwanger“, antwortete ich und versuchte rational zu klingen, als wir, leicht vorgebeugt gegen den Frühlingswind, durch die Stadt gingen. „Die meisten von ihnen sind über 35  und nicht verheiratet. Warum sollte ich solange warten?“
Ich konnte mit Jennifer so offen reden, weil wir Freundinnen sind. Ich sage das mit allem nötigen Respekt gegenüber jedem Europäer, der denkt, dass die Amerikaner unkorrigierbar oberflächlich seien und unfähig, wahre Freundschaften zu schließen. Als Andreas auszog, war ich praktisch für Tage von der Trauer gelähmt. Jennifer blieb geduldig bei mir, schlief auf dem Sofa und kochte einfache Mahlzeiten für mich, sprach endlos über ihren Gott, und darüber, wie ER mir helfen würde, wenn ich IHN nur fragen würde.

Obwohl ich die Rührseligkeit schätze, stieß sie auf taube Ohren – vielleicht, weil ich nicht aus einer religiösen Familie komme. Die Vorstellung von Religion, die meine Mutter hatte, lag irgendwo zwischen keltischen Erdgöttinnen und Tarot. Meine Geschwister und ich haben uns in Bezug auf diese Dinge in unserer Schulzeit und Ausbildung die gute deutsche Skepsis angeeignet. Was das angeht, sind wir wie die meisten Europäer. Um ehrlich zu sein, wird mir bei Gesprächen über Religion mulmig zumute.

Weil ich so früh nachdem Andreas mich sitzengelassen hatte diese Erfahrungen an Weihnachten gemacht hatte, klang Dr. Beckers Vorschlag, einfach zu einer Samenbank zu gehen, sehr verlockend.

„Keine gute Idee. Schau dir doch mal diese Frauen an!“, antwortete Jennifer sichtlich aufgebracht. „Ich sehe sie in meiner Praxis, alle grimmig und gestresst, ohne Mann oder zwischen Liebhabern. Ihre Kinder klammern sich an sie und beschimpfen sie abwechselnd – abhängig davon, ob der aktuelle Mann im Bilde ist oder nicht. Ich versichere dir, es ist keine gute Idee. Diese ganze Lebensweise – die Verhütung, die Abtreibungen, künstliche Befruchtungen… sie spielen Gott. Frauen verdienen etwas Besseres. Du verdienst etwas Besseres.“

Diese ganze Lebensweise – die Verhütung, die Abtreibungen, künstliche Befruchtungen… sie spielen Gott. Frauen verdienen etwas Besseres. Du verdienst etwas Besseres!

Ungewollt schossen mit plötzlich Tränen in die Augen. Ich schluckte schwer. Ich weiß nicht warum, aber plötzlich konnte ich nur noch an Abtreibungen denken. Ich dachte gar nicht einmal an die jungen Mädchen, die panisch in unsere Klinik kommen, manchmal begleitet von ihren grimmig dreinschauenden Müttern (übrigens ist fast nie der Freund dabei). Nein, vielmehr dachte ich an die gezielten Abtreibungen, wenn zu viele Babys durch die künstliche Befruchtung erzeugt wurden und eines getötet werden muss – oder gar mehrere.

Als Jennifer vor 3 Jahren ankam, machte sie sich in der Klinik einen Namen, indem sie höchst publikumswirksam auf dieses Problem aufmerksam machte. Danach traute ihr niemand in der Klinik mehr über den Weg. Sie wurde als religiöse Fanatikerin betrachtet. Sie geriet ins Abseits und wurde fast unsichtbar in der Klinik. Solch eine Marginalisierung hätte fast jede Deutsche aus der Berufsbahn geworfen, aber Jennifer ist Amerikanerin. „Ich habe viele Freunde“, sagte sie schulterzuckend und lächelte mich gewinnend an. „Ich habe es nicht nötig, bei den Leuten in der Klinik beliebt zu sein.“

Irgendwas an ihrer Art mochte ich und wir wurden Freundinnen. So kam es auch, dass ich an diesem Abend schluchzend im hinteren Teil einer Kapelle aus dem 18. Jahrhundert endete, die zu einem Altersheim gehörte. Stumme Tränen rannen über mein Gesicht, als ich Jennifer wie benommen zu der nahen katholischen Kapelle folgte, wo sie jeden Abend nach der Arbeit zur lateinischen Messe ging.

Sie hatte mich schon früher eingeladen und mir von der Gruppe junger Katholiken erzählt, die zur lateinischen Messe kamen. Aber wie ich schon sagte, bin ich kein religiöser Mensch. (Um ehrlich zu sein, hatte ich mir unerträgliche Sonderlinge vorgestellt, die einem gräulichen Priester folgten. Natürlich würde ich ihr das niemals sagen.)

Um ehrlich zu sein, hatte ich mir unerträgliche Sonderlinge vorgestellt, die einem gräulichen Priester folgten. Natürlich würde ich ihr das niemals sagen.

Als ich meine Tränen getrocknet hatte, stellte ich fest, dass ich diese alte Kapelle seltsam tröstlich fand. Es war sehr ruhig. Durch die bunten Fenster drang das Licht dieses Frühlingsabends, eine einzige dicke Bienenwachskerze brannte vor ein paar strahlend pinken Hortensien, die eine Pietà von erstaunlicher Schönheit und Kraft zierten.

Bald öffnete sich die Tür und ein jüngerer Priester in Soutane gefolgt von drei Männern schritt herein. Der Priester nickte uns mit einem Lächeln zu und verschwand mit einem der Männer in einem Nebenraum. Die anderen beiden grinsten uns wortlos an und nahmen ihre Plätze im hinteren Teil der Kapelle ein.

Wenige Minuten später läutete eine goldene Glocke. Der Priester und der Messdiener traten ein. Die kleine Gruppe Gläubiger, die sich still eingefunden hatten, stand auf. Während das Abendlicht langsam schwächer wurde, erhoben die beiden Männer hinten ihre Stimmen zum gregorianischen Gesang.

Ich lauschte entrückt als die Jahrhunderte verschwammen. Am Ende der Messe war ich in Trance. Nichts wollte ich mehr, als dort zu bleiben und die nach Weihrauch duftende Luft einzuatmen. Jennifer stand auf, als der Priester mit zwei der Männer auf uns zukam.

Ich sah sofort, dass einer der Sänger in Jennifer verliebt war. Sie erwiderte seine verehrenden Blicke mit einem strahlenden Lächeln und stellte ihn vor. Er hieß Josef und schüttelte ernst meine Hand. Dann stellte sie mich dem Priester vor, der mich willkommen hieß. Der andere Sänger stand still daneben.

„Und das ist Christoph“, flüsterte sie und wir gaben uns die Hand. Er war ein großer, ruhiger Mann mit aristokratischer Haltung. Plötzlich fielen mir meine tränennassen Wangen ein und ich wünschte, ich hätte einen Lippenstift.

„Sehr erfreut, Sie zu treffen“, sagte er in der korrekten Manier, an der die Deutschen den guten familiären Hintergrund erkennen. Sein Lächeln war ehrlich und sein Händedruck warm.

„Sehr erfreut, Sie zu treffen“, sagte er in der korrekten Manier, an der die Deutschen den guten familiären Hintergrund erkennen. Sein Lächeln war ehrlich und sein Händedruck warm.

„Das war sehr schön“, sagte ich zu dem Priester mit gedämpfter Stimme und irgendwie verlegen. „Hat es Ihnen gefallen?“, fragte der Priester und ein zufriedenes Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. „Es war also das erste Mal für Sie?“

„Ja“, gab ich zu. „Ich hätte ja nie gedacht…“

„Ich habe sie mit her gebracht, Pater“, sagte Jennifer grinsend.

„Sie sind zweifelsohne eine vielbeschäftigte Person in der Klinik, oder?“, sagt der Priester, immer noch lächelnd.

„Ich bin…“, sagte ich zögernd, unsicher, was ich antworten sollte.

„Vielleicht möchten Sie sich uns zum Abendessen anschließen?“, fragte er herzlich.

„Jetzt?“, sagte ich völlig perplex.

„Ja, jetzt“, sagte Christoph mit einem neckenden Lächeln. Ich mochte seine dunklen Augen. „Ihre  Jennifer hat uns ihre lässige amerikanische Lebensart gelehrt. Wir gehen oft einfach mal nach der hl. Messe zusammen was essen.“

„Und ein Glas Wein ist da Pflicht“, sagte Josef lachend. „Gehn wir?“

Als wir die Kirche verließen, beobachtete ich, wie jeder meiner Begleiter kurz niederkniete, und sich dann bekreuzigte, die Augen zum Altar gerichtet. Draußen zitterten wir in der kalten Nachtluft.

„Wo auch immer die katholische Sonne scheint…“, sagte Jennifer auf Englisch.

„…da ist immer Freude und guter Rotwein.“, Christoph lächelte breit und führte ihren Satz zu Ende.

„Zumindest ging es mir immer so…“, fuhr Josef fort, der seinen Arm um Jennifer gelegt hatte.

„…Benedicamus domino*“, schloss der Pater und lächelte mir zu. Alle lachten.

„Was bedeutet das?“, fragte ich amüsiert, aber verwirrt.

„Ein sehr cleverer Engländer hat das geschrieben“, erkläre Jennifer grinsend. „Ein Mann namens Hilaire Belloc.“

„Nur ein Engländer“, sagte Josef neckend und zwinkerte Jennifer zu.

„Ein Genie!“, rief der Pater lachend.

Als wir zusammen durch die alten Straßen gingen, überkam mich ein seltsames Gefühl. Ich schaute hinauf zu Christoph, der neben mir ging, und erwiderte sein Lächeln. Ich fühlte mich irgendwie jünger.

Und leichter als Luft.

*“Wherever the Catholic sun doth shine,
There’s always laughter and good red wine.
At least I’ve always found it so.
Benedicamus Domino!”

(Hilaire Belloc)

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