Deutschland eine führende Nation

Deutschland eine führende Nation

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Heutzutage ist Deutschland eine führende Nation. Schöne Autos, gepflegte Kulturlandschaften, saubere Städte, ein Wohlfahrtsstaat, der sich um alle kümmert – Deutschland, nach dem zweiten Weltkrieg die Paria-Nation schlechthin wurde 2013 zur am meisten bewunderten Nation gewählt.

Das eine aufregende Sache für die drei Generationen seit Hitler, die das vom Krieg zerstörte Land mit einer traumatisierten Bevölkerung und dem Marshall-Plan wieder aufgebaut haben.

Die deutsche Sprache und Ideologie
Häufig werden die Deutschen und ihre Kultur mißverstanden, was wohl auch auf die schwierige Sprache und eigenwillige Kultur zurückzuführen ist. Schon seit langen weisen Linguisten darauf hin, daß die deutsche Sprache eine Präzision aufweist, die im Englischen und in den romanischen Sprachen schwer abbildbar ist. Aus diesem Grund wurde das Deutsche im 18. und 19.Jahrhundert als die am besten für den wissenschaftlichen Diskurs geeignete Sprache angesehen. (Volle Offenlegung meinerseits: Obschon ich aus New York stamme, wurde ich mit Deutsch als meiner Muttersprache aufgezogen und spreche es daher fließend.)

Die deutsche Sprache ist auch der Schlüssel, um die deutsche Vorliebe für Ideen zu verstehen, seien es gute, schlechte oder unbedeutende. Von Luther zu Marx und Freud, von Heidegger zu Nietzsche und Hitler, die deutsche Geschichte ist reich an Gestalten, deren Ideen großen Einfluß auf die Welt ausgeübt haben. Natürlich führen Ideen schnell zu Ideologien – die National-Sozialisten haben die zerstörerische Macht einer mit Inbrunst umgesetzten Ideologie hinreichend belegt.

Dies führt uns zur genaueren Betrachtung der eigenwilligen deutschen Kultur. Viele fragen sich wie eine derart moderne, in die Zukunft blickende Nation wie das Deutschland des 19.Jahrhunderts sich im 20.Jahrhundert in eine Kriegsmaschine und während der Shoah zu Händlern des Todes und der Zerstörung verwandeln konnte. Dies ist eine verstörende Frage, allen voran für die nachfolgenden Generationen.

Die Modernisierung der Deutschen
Seit dem letzten Krieg haben deutsche Sozialingenieure sich bemüht, einer Kultur mit einer mehrere Jahrtausende alten Geschichte von strengem Gehorsam gegen die Autorität Unangepaßtheit einzuflössen. Damit erreichten sie allen voran, daß die deutschen Jugendlichen in ihrer Begeisterung für Konsum, vom Internet geförderten Trends und exotische Reisen übereinstimmen.

Was die meisten jungen Deutschen dagegen nicht anstreben, ist zu heiraten und Kinder in die Welt zu setzen. Trotz einer staatlichen Kinderförderung für jedes Kind werden keine Familien gegründet, denn zu schwer ist die Last weit verbreiteten Spotts für die traditionelle Hausfrau. Einige junge Familie mit mehr als zwei Kindern erzählen, daß sie von Fremden gemaßregelt wurden wegen ihres „anti-sozialen“ Verhaltens. Eine Familie zu gründen gilt in Deutschland definitiv nicht als „cool“.

Heutzutage sehen wir, daß diese kulturellen Faktoren – Ideologie, Konformismus und Materialismus – unter den deutschen Katholiken erneut eine Rolle spielen. Die Statistiken der deutschen Bischöfe zeigen, daß die Katholische Kirche in Deutschland ernsthaft gefährdet ist – die Katholiken verlassen die Kirche in Scharen und der Großteil jener, die weiterhin der Kirche angehören, gehen nicht zur Kirche. (Zu den Hintergründen der Austrittswellen siehe hier.)

Daher ist es wenig überraschend, daß der typische Kirchgänger älter als 70 Jahre ist. Er sitzt passiv in der Kirche während ergraute Priester über Politik predigen. (Nicht einmal unmittelbar nach der Hl.Messe erinnern sich die meisten Kirchgänger an den Inhalt der Predigt und geben zu, daß sie der Predigt überhaupt nicht andächtig folgten.) Die jüngere Generation betritt die Kirche nur für die seltenen Hochzeiten, die Erstkommunion oder die Taufe.

In dieser alternden Gesellschaft sind Begräbnisse so häufig, Priester in einigen Diözesen nicht für sie verschont werden. Selbst Katholiken lassen sich häufig einäschern und begraben oder ihre Asche wird über den Waldboden verstreut ohne daß ein Priesters anwesend ist. In vielen Pfarren wird einmal im Monat ein Requiem für alle Verstorbenen gelesen und dies beinahe ohne Anteilnahme der Verwandten oder der Pfarre.

Sagenhaft reich & bekanntermaßen liberal
Was geht in Deutschland vor sich? Die Kirche in Deutschland ist sagenhaft reich. 9% der von Katholiken entrichteten Einkommenssteuer fließen an die Kirche. (Wer seinen Kirchenbeitrag nicht entrichtet, kann die Sakramente nicht empfangen.) Die deutschen Bischöfe leben und agieren wie Vorstandsvorsitzende. Und das sind sie auch, denn schließlich beschäftigt die Kirche 650.000 Deutsche. Damit ist die Kirche der zweitgrößte Arbeitgeber nach dem deutschen Staat und zählt mehr als sechs Mal so viele Beschäftigte wie Mercedes Benz.

Die deutsche Kirche ist auch bekanntermaßen liberal. Immer und immer wieder fordern Bischöfe und Theologen öffentlich, daß Rom seine „überkommenen“ Ideen aufgeben und sich dem Zeitgeist anpassen soll. Für Außenstehende mag diese Arroganz unverständlich sein, aber es ist wichtig den Kontext dafür zu verstehen.

Die Breitseiten der Bischöfe gegen Rom versuchen, den Empfindlichkeiten der deutschen Elite und Medien nachzugeben. Die deutschen Bischöfe wenden unbeschreiblich viel Zeit auf, um über die Unterstützung von Notleidenden zu sprechen, weil dies die einzige Aufgabe ist, die die meisten Deutschen der Kirche bereitwillig zugestehen. In den moralischen Fragen wird jedoch erwartet, daß die Kirche eine säkulare Position einnimmt und dies tut sie auch.

Der einfache deutsche Katholik ist gewöhnt an das üppige Leben der Prälaten und die hohe Politik von Kirche und Staat und ist von solch einem verbalen Feuerwerk geblendet. Sie wissen, daß der jahrhundertelange grausame Machtkampf zwischen dem Staat und der Kirche sowie zwischen den Protestanten und den Katholiken im Laufe der tragischen Geschichte Deutschlands eine breite Spur der Zerstörung hinterlassen hat. Die Diaspora der Deutschen erstreckt sich auf die neue Welt, Osteuropa und Rußland und ist das Ergebnis der Kriege und der von ihnen verursachten Hungersnöte. (Falls Ihre Familie aus Deutschland stammt, ist dies vermutlich der Grund.)

Gegen Rom rebellierende Kleriker sind in Deutschland nichts Neues.

Die deutsche Avant-Garde nach dem 2.Weltkrieg
Das deutsche Wort „Ersatz“ hat es sogar in den englischen Wortschatz geschafft. Hier, im Heimatland der Ideologien, findet sich gewissermaßen ein „Ersatz“-Arianismus, der mit fester Hand die vielen Milliarden Einnahmen der Katholischen Kirche kontrolliert.

Im 20.Jahrhundert ist Deutschland der ideale ‚ground zero‘ für die Ideologie des Modernismus gewesen. Nach dem 2.Weltkrieg zeichnete eine Avant-Garde an deutschen Theologen dafür verantwortlich, ungenau umrissene Reformen in der Liturgie und in der Bekleidung durch das 2.Vatikanische Konzil beschließen zu lassen. Josef Ratzinger zählte zu dieser Gruppe. Seine spätere 180-Grad-Wendung brachte ihm die dauerhafte Gegnerschaft früherer Mitstreiter in der deutschen Kirche ein wie die von Karl Lehmann, dem einflußreichen Kardinal von Mainz und wie die des theologischen Freidenkers Hans Küng. (In einer vermutlich hiezu nicht in Beziehung stehenden Entwicklung hat Dr.Küng vor kurzem der Weltpresse bekannt gegeben, daß er beabsichtigt Selbstmord zu begehen. Er hat „nur“ angekündigt, sich die Option offen zu lassen. Er trat hiezu der Sterbehilfeorganisation „Dignitas“ bei.)

Die modernistischen Neuerungen wurden mit großem Eifer in den vergangenen Jahrzehnten eingeführt, nicht zuletzt in der Kunst und in der Architektur. Touristen, die die Schönheit von englischen und französischen Kirchenfenstern gewöhnt sind, sind in Deutschland häufig enttäuscht. Die alten Kirchenfenster wurden durch die heftigen Bombenangriffe zerstört und wurden durch Kirchenfenster zweierlei Art ersetzt: entweder glanzlos und billig oder häßlich und teuer. Die Heiligenfiguren des Mittelalters und des Barock wurden aus den deutschen Kirchen verbannt und werden in Diözesanmuseen ausgestellt, wo sie von Kulturinteressierten bewundert werden können anstatt von den Kirchgängern.

Die von frommen Figuren und Bildern gereinigten Kirchen sind de facto ein Beweis für den Bildersturm, der sehr gut zu dem „Ersatz“-Katholizismus paßt, der von den gut bezahlten Theologen der Gegenwart propagiert wird. Es ist eine Form des Arianismus, der unter einem neuen Namen auftritt. Diese Theologen haben mehr oder weniger entschieden, daß jede intelligente Person in der Lage sein sollte zu erkennen, daß Jesus von Nazareth nichts anderes als bloß ein besonders wirkungsvoller Sozialreformer gewesen ist. In Deutschland ist dies gegenwärtig der „gewöhnliche“ Katholizismus.

Ein bedrückender Priestermangel
Wenig überraschend begeistert ein Studium über einen netten Kerl, der vor 2000 Jahren in Jerusalem lebte, kaum jemanden, weswegen es in Deutschland nur wenige Seminaristen gibt. Dies ist allerdings schon seit Jahrzehnten der status quo, weshalb der Priestermangel enorme Ausmaße angenommen hat. Die meisten Pfarren müssen sich einen Priester teilen. In einigen Gegenden, die früher katholisch waren, ist ein Priester für bis zu 5-6 Pfarren zuständig.

Der Priestermangel wird zum Teil kompensiert mit Priestern, die aus ärmeren Ländern „ausgeliehen“ werden. Ihr Priestergehalt wird in ihren Heimatdiözesen bitter benötigt. Die mangelnde Sprachbeherrschung und der verwundbar status stellt sicher, daß sie keine Trendwende einleiten werden. (Jeder Versuch, Gelder für die bitterarmen Menschen zu Hause zu erbitten, wird eiskalt abgelehnt.)

Damit will ich nicht sagen, daß es in Deutschland keine vorbildlichen Priester gäbe. Diese wenigen, frommen Männer arbeiten sehr hart in einem Land, in dem sich der römische Kragen schon seit Jahrzehnten keiner großen Beliebtheit mehr erfreut. (Jene Priester, die den römischen Kragen in der Öffentlichkeit tragen, ernten von den Passanten böse Blicke, wenn nicht sogar offene Aggression.) Sie müssen die Sakramente in Pfarren verwalten, die von ahnungslosen Laien geleitet werden und die während der Hl.Messe Kaffee und Kuchen servieren wollen, Powerpoint-Präsentationen zeigen wollen anstatt der Predigt oder sogar während der Eucharistischen Anbetung oder von Kindern ein Theaterstück spielen lassen wollen und das während er Hl.Messe. (Wir haben diese Vorkommnisse persönlich erlebt. Der Begriff „liturgischer Mißbrauch“ ist in Deutschland nicht bekannt.)

Die Laien in Deutschland tragen nicht die alleinige Schuld, weil allerorten der Mangel an Glaubensunterweisung offensichtlich ist. Kaum jemand geht zur Beichte. Nur einige wenige machen eine Kniebeuge, wenn sie sich in die Kirchenbank setzen. Die meisten Katholiken haben von der Realpräsenz im Tabernakel keine Ahnung, der häufig eine seltsam geschmückte Box ist, die aus unerfindlichen Gründen neben einer erhöhten Plattform plaziert ist.

In den meisten Pfarreien sind Priester wie Laien unwillig, persönliche Stellungnahmen abzugeben. Der Grund liegt darin, daß einige Deutsche das Kirchengeschehen mit hoher Aufmerksamkeit verfolgen, was für ein erklärt agnostisches Volk durchaus seltsam ist. Dies belegt vor kurzem der Fall des Bischofs von Limburg, der öffentlich gedemütigt wurde und zwar vordergründig wegen Geldverschwendung. In einer bezeichnenden Zurschaustellung von Gruppendenken wurde dieser Sprößling einer berühmten Adelsfamilie in den Medien vorgeführt und zum gleichsam Rücktritt  gezwungen. Mehr als nur einige Priester haben im privaten Gespräch zugegeben, daß das Verbrechen des Bischofs nicht die Verschwendung von Geld wäre sondern sein Bemühen, in dieser außer Kontrolle geratenen Diözese wieder die Orthodoxie herzustellen. (Seither wurde die Diözese Limburg in aller Stille aufgelöst).

Die deutsche Kirche stigmatisiert den außerordentlichen Ritus
Faschings-Messen, “Messen”, denen Frauen vorstehen, Gottesdienste mit aus den Ärmeln geschüttelten Liturgien, dies alles findet sich in deutschen Kirchen. Vielen Katholiken zufolge ist der außerordentliche Ritus die eine Neuerung, die von den Machtstrukturen der deutschen Kirche nur ungern erlaubt wird. In einem Land, das erklärtermaßen kein Interesse an kirchlichen Angelegenheiten hat, locken im Internet publizierte Artikel über die außerordentliche Form eine bemerkenswerte Anzahl von wütenden Kommentatoren hervor, die sich selbst als „normale“ Katholiken bezeichnen. Es ist daher wenig überraschend, daß Katholiken, die den überlieferten Ritus schätzen, in ihren Familien oder gegenüber ihren Nachbarn Stillschweigen über ihre Vorliebe bewahren aus Angst vor einer Ächtung.
Außenstehenden kann vergeben werden, wenn diese sich in Erinnerung rufen, daß dieses soziale Stigma stark an eine frühere, dunkle Zeit erinnern, als der Widerstand gegen die Ideologie des National-Sozialismus mit ähnlichen Mitteln geahndet wurde. (Vertiefende Einblicke über das Schicksal derjenigen, die dem Zeitgeist des National-Sozialismus Widerstand leisteten, siehe hier.) Es ist faszinierend, daß die Verunglimpfung der Messe aller Zeiten scheinbar in Zusammenhang steht mit dem National-Sozialismus.

Wer zeichnet für diesen bemerkenswerten Zusammenhang verantwortlich? Was ist seine Essenz? Sorgfältige Untersuchungen haben uns keine Erkenntnisse gebracht. Wir waren nur in der Lage eine Abneigung gegen Tradition zu erkennen und einen fast vollständigen Mangel an Geschichtswissen, der in der kultur-revolutionären Bewegung der 1960er wurzelt. Diese Epoche hat in der Zwischenzeit den Heiligenschein der Rechtschaffenheit erhalten.

Die ergrauende Generation der 68er, die im Schlüsseljahr 1968 ihre Studienzeit an der Universität verbrachten, wird weiterhin für ihren “mutigen” Widerstand gegen die national-sozialistische Vergangenheit ihrer Eltern geehrt. Deren Geschmäcker und Ideen dominieren in Deutschland alles. Ist es ein bloßer Zufall, daß die Kinder dieser 68er bei der Gründung einer Familie scheitern? Eines ist gewiß: das anstehende Versterben dieser Generation wird ohne die Spendung des Sterbesakramentes vor sich gehen und die Toten werden nicht bei einem Requiem betrauert werden.

Aber es ist möglich, daß die Stigmatisierung des außerordentlichen Ritus bloß ein Beweis dafür ist, daß die arianisch geprägten Machtstrukturen ihre Verdrängung mit allen Mitteln verhindern wollen. Letzten Endes hat eine durch und durch moderne Kirche nur zwei Kräfte zu fürchten: die Säkularisierung oder den Einfluß des Glaubens, sprich des wahren Glaubens.

Gibt es für eine durch und durch moderne Kirche eine Zukunft?
Wenn der wahre Glaube in Deutschland nicht vorherrscht, nehmen es die meisten Deutschen gegenwärtig hin, daß die Verstaatlichung des Kirchenvermögens unvermeidlich ist und dies vermutlich innerhalb der nächsten 20 Jahre geschehen wird. Dies wird geschehen, weil die nahezu 650.000 Angestellten der Kirche nicht bezahlt werden können mit den 9% der Einkommenssteuer von toten Katholiken. Eine demographische Falle zeichnet sich ab.

Warum ist Deutschland auch für nicht-deutsche Katholiken so bedeutsam? In kurzen Worten, weil der Reichtum Deutschland politisch einflußreich macht. Deutschland ist und bleibt die wirtschaftliche Lokomotive in der Europäischen Union. Einfluß geht einher mit Vermögen – dies ist ebenso wahr im Vatikan wie im Kongreß, im Parlament oder im Bundestag.

Aber welche Zukunft hat der katholische Glaube in einem Land mit einer schrumpfenden Bevölkerung, einer breiten Ablehnung von Dogmen und ohne Seminaristen?

Gott sei’s gedankt – die Zukunft ist nicht so düster wie es auf den ersten Blick scheint.

Dies liegt daran, daß der Katholische Glaube diese Zivilisation formte, auch wenn dies den meisten “gebildeten” Deutschen heutzutage nicht bewußt ist. Alles begann mit einem Mönch aus England, der im 7./8.Jahrhundert auf seiner Missionsreise nach Mainz kam. Und heute, mutige deutsche Katholiken riskieren sowohl von der Gesellschaft als auch ihrer Kirche geächtet zu werden und dennoch den Glauben an die nächste Generation weitergeben.

Unsere Geschichte beginnt mit Bonifatius – und “The Secret Catholic Insider Guide to Germany” setzt seine Berichterstattung fort und zeigt, wie sich das Schiff Petri inmitten der schlimmsten ideologischen Stürme über Wasser hält.

Denn selbst in Deutschland wird der Glaube nicht aussterben.

Im Christus,

Beverly De Soto

Wiesbaden

Marz 2014
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